3. Zweite Ayahuasca Zeremonie – Die Dimension der Spirits

In meiner zweiten Ayahuasca-Zeremonie im bolivianischen Retreat erlebte ich eine tiefgreifende Reise in die Dimension der Spirits. Eine Erfahrung, die mein Verständnis von Leben, Tod und menschlicher Existenz grundlegend veränderte.


19.06.2019

Heute morgen um 07:30 Uhr war es uns erlaubt bei dem Herstellen des Ayahuasca Getränkes zu helfen.

Da die Herstellung des Ayahuasca Getränkes grundsätzlich ein gut gehütetes Geheimnis ist, war es eine große Ehre für uns, unseren Shamanen Niño bei der Herstellung unterstützen zu dürfen.

Die Zubereitung ist im Grunde ganz einfach.

Die Ayahuasca-Pflanze ist eine besondere Lianenart, die im Regenwald des Amazonas wächst, die mit blättern eines ebenfalls im Dschungel wachsenden Busches (Chacruna) zusammen in heißem Wasser gekocht wird.

Die genaue Menge wurde uns nicht verraten, vermutlich basiert die menge und das Mischverhältnis auf Erfahrungswerten.

Über den Zeitraum, den die Ayahuasca-pflanze im Dschungel wächst, wächst eine Art Moos-Schicht (nicht weich, eher hart und ziemlich dünn) über die Ayahuasca Liane.

Mehr oder weniger flächendeckend.

Diese Schicht muss mit einem Stumpfen Messer, oder der Rückseite eines Messers vorsichtig abgeschabt werden, ohne die dünne braune Haut der Ayahuasca Liane großartig zu beschädigen.

Wenn die Pflanze sauber und vorsichtig gesäubert wurde, muss man sie in Faserrichtung in kleine,feine, dünne Fasern spalten, um so viel wie möglich Saft extrahieren zu können.

Das erreicht man am besten, wenn man ein Stück Ayahuasca Pflanze nimmt (30-40cm lang), auf einen Baumstamm legt und mit einem verhältnismäßig großen Holzknüppel ordentlich auf die Pflanze einschlägt bis die einzelnen Fasern fast schon von alleine separat liegen.

Dann kann man mit den Fingern die Feinarbeit erledigen.

Faser für Faser auseinander ziehen und währenddessen den Juckreiz der Mosquitos und Sandfly’s unterdrücken. Ansonsten wird man nämlich nie fertig. 😉

Dann kommt alles in einen großen Topf, Wasser drauf schütten und für mindestens 24h gekocht. Je nach stärke wird entweder länger oder kürzer gekocht.

Das verdampfte Wasser muss immer wieder aufgefüllt werden, damit alles richtig gekocht wird. Nicht das 1/3 – ½ des pflanzen Gemisch nicht vom heißen Wasser gekocht wird.

Am Ende wird das Wasser von 30-40 Litern auf ½ Liter herunter gekocht, um die richtige Menge (Konzentration) des fertigen Ayahuasca Getränkes zu erreichen.

Mit Abschluss dieses Prozesses wurde die Magie erschaffen!

Für den Rest braucht man dann einen Shamanen. 😉

Dann wurde es Zeit für das Frühstück.

Anschließend ging es auf eine kleine Bootstour mit Pflanzenkunde um den anliegenden See.

Es war sehr schön.

Etwas wenig Tiere um ehrlich zu sein, aber es geht hier auch ausschließlich um Pflanzen- und Heilkunde.

Im Dschungel gibt es viel mehr Heilpflanzen als giftige Pflanzen.

Man muss nur wissen, welche es sind und wie man sie zubereitet.

Dann ist der Dschungel eine einzige Apotheke!

Nach der Bootstour haben ein paar Retreat Teilnehmer und ich unserem Shamanen noch bei der restlichen Verarbeitung des Ayahuasca geholfen.

Pünktlich zum Mittagessen waren wir dann fertig. Jetzt musste es nur noch köcheln.

Am Nachmittag werden wir wieder eine Stunde meditieren.

Speziell vor den Zeremonien hilft es ordentlich, um den Kopf herunter zu fahren und sich mental auf die kommenden Zeremonien vorzubereiten.

Unsere zweite Ayahuasca Zeremonie ist heute Abend wieder um 20 Uhr.

20.06.2019

Als alle um 20 Uhr in der Maloka versammelt waren und jeder auf seiner Matratze platz genommen hatte, begann die Zeremonie wie die letzte Ayahuasca Zeremonie, bis alle ihren ersten „Kelch“ Ayahuasca erhalten und getrunken hatte.

Nach einer Stunde hat uns unser Shamane gefragt ob jemand ein zweites mal Ayahuasca trinken will und wie man sich fühlt.

Wichtig war, dass man bei seiner Antwort nicht lügt, so das der Shamane weiß, wie viel er einen noch geben muss, bzw. kann.

Da ich noch absolute nichts merkte, habe ich noch ein volles 4cl „Glas“ vom Shamanen überreicht bekommen.

Anschließend ging ich zurück auf die Matratze, um es mir dort wieder gemütlich zu machen.

Nachdem ich eine ganze Weile meine Frage/n immer und immer wieder wiederholt habe und ich zunehmend immer mehr Magenkrämpfe hatte, aber immer noch keine Effekte vom Ayahuasca selbst spürte, verlor ich meine Hoffnung überhaupt etwas/einen Effekt zu haben in dieser Zeremonie.

Dann habe ich alle meine Fragen und Hoffnungen für die heutige Zeremonie über den Haufen geschmissen, da ich keine Hoffnung mehr hatte, das mir Ayahuasca irgend eine Antwort gibt.

Ehrlich gesagt war ich ziemlich enttäuscht, weil ich mich zunehmend schlechter fühlte, ein paar mal schon den Kotz-Reiz unterdrücken konnte und immer wieder an das ganze Geld denken musste, das ich bezahlt hatte für mittlerweile 2 entweder verschlüsselten Botschaften, die mehr Fragen aufwarfen als beantworteten und eine Zeremonie für nichts außer das ich mich schlecht fühlte.

Super!

Dann habe ich mich an etwas erinnert, das unser Shamane vor der heutigen Zeremonie gesagt hat:

„Habt vertrauen in die Medizin. Sie weiß was gut für dich ist. Sie wird dir das geben, was du brauchst.“

Auf genau das habe ich mich dann auch konzentriert.

Im Kopf habe ich dann immer wiederholt, „Ayahuasca, ich vertraue dir komplett. Tue mit mir was auch immer du willst. Ich gebe mich komplett in deine Hände.“

Aber passiert ist nichts, gar nichts!

Als unser Shamane dann jeden gefragt hat, ob wir noch ein drittes Glas wollen würden, waren nur noch 4 Personen bereit ein weiteres mal zu trinken. Unter anderen auch ich.

Obwohl ich eigentlich absolut keine Lust mehr hatte, da ich nun schon drei Stunden lang nichts spürte und die Wahrscheinlichkeit noch einen Effekt zu spüren meiner Meinung nach sehr gering war.

Ebenfalls musste ich mich langsam bewegen, da mich jede falsche Bewegung zum übergeben getrieben hätte.

Nachdem ich mein drittes volles Glas getrunken hatte und ungefähr 15 min. auf meiner Matratze sitzte, musste ich auf einen Schlag auf die Toilette.

Ich musste sofort aufstehen, um es gerade noch rechtzeitig zu schaffen.

Glücklicherweise ging alles noch einmal gut aus.


Was für eine Erleichterung! 😀

Auf dem Weg zurück in die Maloka fühlte ich mich auf einen Schlag extrem schlecht und als ich an meiner Matratze war, stellte ich sicher, das die Schale um sich zu übergeben sehr nahe und griffbereit war.

Dieses mal musste ich mich besonders konzentrieren um mich nicht zu übergeben.

Bis zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich nur schlecht, nichts anderes… absolut nichts anderes und ich habe mir immer wieder eingeredet, dass ich nur vertrauen in die Medizin haben muss.

Vertraue in das Ayahuasca!

Und auf einen Schlag ging es los!

Aber bevor ich überhaupt anfange, mit dem Versuch nieder zu schreiben, was ich gesehen und erfahren habe muss ich sagen, dass es nahezu unmöglich ist zu verstehen, wenn man selbst noch nie Ayahuasca getrunken hat.

Es ist sogar nahezu unmöglich für mich in Worte zu fassen was ich selbst gesehen und erlebt habe!

Einfach unmöglich!

Jedoch werde ich mein bestmöglichstes versuchen, es dir so detailliert wie möglich zu beschreiben.

BEGINN:

Während eine Teilnehmerin schon tanzend im Raum zu den Gesängen unseres Shamanens unterwegs war, haben sich in meinem Sichtfeld auf einmal im ganzen Raum Striche (farbig> ein Strich, drei Farben (blau, rot, gelb), entlang der Linie) gezogen.

Alle in verschiedenen Mustern.

Die Striche, und die verschiedenen Farben haben in unterschiedlichen Rhythmen und in schneller werdenden Frequenzen geflackert, wie man es von einem alten Fernseher kennt, wenn man das Signal richtig einstellt (das kennst du vermutlich nur, wenn du im Jahr 1995 oder davor geboren bist).

Als „mein Signal“ richtig eingestellt war, habe ich mich für einen kurzen Moment in einer komplett schwarzen Dimension wieder gefunden.

Es dauerte aber absolut nicht lange (nur einen kurzen Augenblick), bis sich die Dimension der Spirits (die Welt der Spirits) in Sekunden schnelle aufbaute.

Mir fällt momentan kein besseres Beispiel ein, als das von dem Film Green Lantern mit Ryan Reynolds.

In der Szene bei der ein Helicopter bei einer Veranstaltung durch den Bösewicht zum Absturz gebracht wird und Green Lantern eine Art grüne Rennstrecke Stück für Stück in der Luft aufbaut um den Helicopter darauf zu einem sicheren Ort rutschen zu lassen, damit keine Menschen zu schaden kommen.

Für den Fall, das ihr diesen Film nicht angeschaut habt, stellt euch eine Art Tetris Spiel vor, mit herunter fallenden Platten, die innerhalb kürzester Zeit eine 3D Grafik in der schwarzen Dimension bilden.

In einem unvorstellbaren Ausmaß, so groß und es wurde so schnell erstellt… ok, kann die Größe der Dimension kaum in Worte fassen.

Da ich irgendwo in der Luft schwebte, kann ich wenigstens die Form der Dimensionen beschreiben, da ich den kompletten Aufbau der Dimensionen mit ansehen konnte:

Jede eigene Kammer (Oval- oder Eiförmig) war eine eigene Dimension.

Eine davon war für unsere Existenz auf unserem Planeten und unser Universum, eine Dimension war für die frohen, glücklichen und freundlichen Spirits und eine Dimension für die bösen, dunklen und unglücklichen Spirits.

Ich bin mir sicher, dass es noch andere Dimensionen gibt (unzählige), jedoch waren das die drei, die ich von Ayahuasca gezeigt bekam.

Letzte Nacht hat mir Ayahuasca erlaubt 99% der Zeit in der Dimension der frohen, glücklichen und freundlichen Spirits zu verweilen.

Es waren alle Dimensionen mit einer Art Tunnelsystem miteinander verbunden und keine Dimension zu weit von der anderen entfernt.

Es wirkte fast so, als würde man nach dem Tod in die nächste Dimension gelangen, bzw. übertreten.

Es würde auch Sinn machen, da viele Menschen, die an der Schwelle zum Tod eine Art Tunnel mit einem krellen Licht sehen.

Das krelle Licht „am Ende des Tunnels“ könnte der „Eingang“ zur nächsten Dimension sein.

Kein Mensch dieser Welt, der noch lebt, hat es je durch den Lichttunnel geschafft, um zu berichten, was genau auf „der anderen Seite“ auf einen wartet.

Die Dimension der frohen, glücklichen und freundlichen Spirits war so krell und farbenfroh, dass es unmöglich ist zu beschreiben.

Extrem schillernde und krelle Farben, jedoch nicht unangenehm.

Es gab keine Sonne, da diese bei all den leuchtenden Farben total unnötig gewesen wäre.

Die Dimension schimmerte in krellen grün-gelben Licht und es schien nie dunkel zu werden.

Jeder tanzte mit voller Energie zum Gesang des Shamanen, welcher die gesamte Zeit zu hören war.

Niemand hatte irgendwelche Sorgen. Alle waren glücklich, auch ich!

Niemand hatte böse Gedanken oder Absichten, niemand wollte einem was böses.

Worte waren nicht nötig.

Während der gesamten heutigen Zeremonie habe ich kein Wort gesprochen und Ayahuasca selbst hat auch kein Wort verloren.

Aber in meinem Gefühl wusste ich genau, was Ayahuasca versuchte mir zu sagen und Ayahuasca wusste das ich es verstand.

Es gab absolut keinen Grund für Worte!

Worte sind eine sehr begrenzte Form der Verständigung. Das wurde mir ebenfalls klar.

All die Fragen, die ich Ayahuasca stellen wollte, müssen nicht beantwortet werden, weil es absolut keinen Unterschied macht.

Es ist nicht wichtig, ob man Menschen zu 100% vertrauen kann, warum es so viel Gewalt, Verbrechen und Betrügereien gibt, oder warum die Menschheit ist wie sie ist.

Man kann und muss nicht alle Fragen beantwortet haben.

Wenn man will, kann man nach materiellen Dingen, Erfolg, Macht, Ruhm und Freiheit streben, um das Leben hier auf der Erde in dieser Dimension schöner und abwechslungsreicher zu gestalten.

Am Ende ist nichts von alle dem von Bedeutung, da es keine Unterschiede in den nächsten Dimensionen, die danach folgen gibt und macht.

Das einzige das zählt, wirklich zählt, ist das man alle Menschen um sich herum und die am im Leben trifft mit Respekt, Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und Gleichheit behandelt.

Man sollte nicht unterscheiden zwischen Alter, Hautfarbe, Herkunft, arm oder reich, gesund oder krank, Downsyndrom oder was auch immer.

Alle haben das recht gleich behandelt zu werden, weil alle Menschen gleich sind und wir alle miteinander verbunden sind.

Wir stammen alle von der selben Rasse und bewohnen alle den gleichen Planeten.

Am Ende, oder gegen Ende, konnte ich die Dimension der guten Spirits durch die Augen verschiedener Menschen sehen.

Durch die Augen eines Downsyndrom kranken, durch die eines alten Mannes, und die eines querschnittsgelähmten Menschen.

Zu diesem Zeitpunkt war mein eigener Spirit (meine Seele) wieder zurück in meinem Körper gekehrt, auch wenn ich noch in der anderen Dimension unterwegs war.

Aber ich konnte meinen eigenen Körper wieder etwas spüren.

Als ich also durch die Augen eines Downsyndrom-kranken, die des alten Mannes und des querschnittsgelähmten hindurch schauen konnte, wurden mir zwei Sachen klar:

Egal durch welche Augen ich geschaut habe, in der Dimension der Spirits hat sich absolut nichts geändert.

Jeder landete (nach dem Tod in dieser Welt) in der gleichen Dimension und jeder war glücklich dort.

Und jeder hat sich super mit allen anderen verstanden.

Zweitens, seitdem ich (meine Seele) wieder in meinem Körper war, konnte ich zwar meinen Körper fühlen, jedoch hatte ich alle drei oben genannten „Krankheiten“ selbst und das zur selben Zeit.

Ich war alt, hatte Downsyndrom und war querschnittsgelähmt alles zur selben Zeit.

Das einzige, das ich fühlen konnte war mein Gesicht, das über beide Ohren grinste.

Trotzdem ich meinen Körper keinen Millimeter bewegen konnte (nicht mal einen Finger), ich während dem grinsen sabberte und mir Würmer aus den Lippen krochen (was sich alles extrem real angefühlt hat), war ich über glücklich.

Ich wollte zwar wissen, ob ich wirklich sabberte und ob mir wirklich Würmer aus den Lippen kamen, aber da ich mich einfach nicht bewegen konnte habe ich beschlossen, dass ich einfach vor mich hin sabbern kann… es war ohnehin dunkel und keiner würde es sehen. 😀

Mir war alles egal, ich war einfach nur glücklich, auch in meiner „aussichtslosen Lage“.

Kurze Zeit später folgte das abschließende Ritual des Shamanen und ich konnte langsam aber sicher die Spirits davon tanzen sehen.

Je weiter die Spirits weg tanzten (was übrigens wegen des Rituals des Shamanen war), desto mehr konnte ich mich langsam Stück für Stück wieder bewegen.

Und als ich endlich im Stande war, zu überprüfen ob ich wirklich gesabbert hatte, stellte ich fest, trotzdem ich hätte schwören können das ich am sabbern war, dass mein kompletter Mund in takt und komplett trocken war.

Ich war so überglücklich und geflashed, von dem was mir Ayahuasca in dieser Nacht gezeigt hat, das ich mich nicht genug bei Ayahuasca bedanken konnte… habe mich mindestens 100-mal für diese lehrreiche Erfahrung bedankt.

Für den kompletten Zeitraum des abschließenden Rituals hatte ich meine Augen die ganze Zeit über geschlossen, weil ich noch nicht bereit war meine Augen zu öffnen.

Sobald Niño und Josefine mein Ritual abgeschlossen hatten, hatte ich plötzlich riesige Krämpfe in meinem Magen und musste sofort auf die Toilette > Durchfall.

Seit der letzten Ayahuasca Zeremonie in Kolumbien war das der schlimmste Durchfall den ich seit langem hatte!

Auf dem Weg zur Toilette konnte ich ein paar böse Spirits mit roten Augen ausmachen, die mich beobachteten.

Der nächste von ihnen saß direkt unter der Treppe der Maloka.

Als ich von der Toilette wieder zurück gekommen bin, war die Zeremonie schon vorbei und teilweise wurde wieder geredet.

Da ich nicht in Stimmung war zu reden, habe ich nur zugehört und immer wieder überkam mich ein unglaubliches Gefühl des glücklich sein.

Ich habe so dermaßen gekichert, dass es fast unmöglich war, nicht in ein riesiges Gelächter auszubrechen.

Relativ viele Teilnehmer hatten heute eine ähnliche Erfahrung, was mich in meiner nur noch weiter bestätigte.

Uns wurde angeboten, dass wir heute Nacht in der Maloka schlafen könnten wenn wir wollten.

Was ich auch geplant hatte, bis mich drei Mosquitos innerhalb kurzer Zeit gestochen hatten.

Daraufhin entschied ich mich kurzerhand dazu zurück zum Bungalow zu gehen um unter dem Mückennetz zu schlafen.

Der Weg zurück zu Bungalow war länger als erwartet und Dank meiner Gleichgewichtsschwankungen war es nicht gerade einfach ohne Unfall und ohne von wilden Dschungel-Tieren gefressen zu werden zurück zu finden. 😀

Dort angekommen ging es nicht lange, bis ich glücklich und zufrieden eingeschlafen bin.

Heute morgen bin ich gegen 06:00 Uhr aufgewacht, immer noch glücklich und zufrieden, habe den Sonnenaufgang vom Bett aus angeschaut und über meine Erfahrungen von letzter Nacht nachgedacht.

Ich musste immer wieder über beide Ohren grinsen.

Neben Frühstück, Mittagessen und Abendessen habe ich nur versucht das gestern erlebte zu verarbeiten und Sinnvoll auf ein Blatt Papier zu bringen.

Ich bin zwar sehr gespannt auf die Zeremonie morgen, jedoch fühle ich mich momentan als wären keine Fragen mehr offen.

Ayahuasca hat sie alle gestern schon auf indirekten wegen beantwortet.

Alles wurde erklärt und beantwortet! Einfach unglaublich!


Dies ist der dritte Teil meiner Tagebucheinträge vom Ayahuasca-Retreat in Bolivien. Wenn du mehr über meine Erfahrungen erfahren möchtest, folge mir auf meinen Social-Media-Kanälen für Updates zu neuen Beiträgen.