In meiner dritten Ayahuasca-Zeremonie im bolivianischen Retreat erlebte ich eine tiefgreifende Begegnung mit Mutter Natur selbst.
Eine Erfahrung, die mir wertvolle Einsichten über Freiheit, Verantwortung und meine Verbindung zur natürlichen Welt offenbarte.
21.06.2019
Heute morgen um 08:00 Uhr habe ich wieder einmal beim Yoga teil genommen, da ich mir heute morgen den Wecker gestellt habe, um es nicht wieder zu verschlafen.
Nach dem Frühstück sind vier von den Teilnehmern (u.a. ich) mit unserem Shamanen Niño in den Dschungel gegangen um etwas essbares aus dem Dschungel zu finden, um unseren Mittagstisch etwas exotischer zu gestalten.
Es war sehr interessant zu sehen und zu probieren, was alles an essbares und gesundes vom Dschungel selbst angeboten wird um zu überleben.
Und alles was wir probiert haben hat auch sehr gut geschmeckt!
Inklusive Termiten an einem Salatstängel (Pflanzenstängel).
Natürlich bestand nicht das ganze Mittagessen aus dem Angebot des Dschungels, auch wenn ich damit absolut kein Problem gehabt hätte.
Jedes mal, wenn wir etwas aus dem Dschungel entnommen haben, haben wir uns bei Pacha Mama (Mutter Natur) dafür bedankt.


Heute habe ich auch von Niño’s speziellen Vorrat an Zigaretten aus natürlichem Tabak drei Stück bekommen, welche gut für die Ayahuasca Zeremonien sind.
Man darf den Rauch jedoch nicht inhalieren, sondern man muss ihn vom Mund direkt auspusten.
Habe heute zwei davon geraucht und die letzte wird aufgehoben für die letzte Ayahuasca Zeremonie.
Die heutige Meditationsrunde war eine besondere Trommelmeditation, da heute Solstis (Winter auf Sommer wende) ist.
Deswegen verspricht auch die heutige Ayahuasca Zeremonie besonders Kraftvoll zu werden.
Auch da wir heute unser selbstgemachtes Ayahuasca trinken werden, welches super frisch und mit unserer eigenen Energie, Schweiß und Blasen zubereitet und gekocht wurde.
Was laut unserem Shamanen auch Ayahuasca nicht entgehen wird.
Sie wird wissen, das wir bei der Herstellung geholfen haben, das wir alle von Ayahuasca lernen wollen und uns dafür nicht einmal vor der harten Arbeit, um das Ayahuasca kochen zu können, drücken wollen.
Ich bin sehr gespannt, was ich morgen zu berichten habe.

Das einzige „Problem“, das ich habe, ist das ich nicht weiß, was ich Ayahuasca noch fragen soll.
Vermutlich werde ich Ayahuasca fragen, wie ich meine Ziele im Leben am ehesten erreichen kann, oder ob meine nächsten Schritte im Leben die richtigen sind oder ob ich eine andere Richtung einschlagen soll.
Wir werden sehen. Morgen weiß ich hoffentlich mehr.
Um 20 Uhr geht es wieder los!
22.06.2019
Als aller erstes, WOW!!!! Unglaublich!! Unbeschreibbar!!! So viel mehr, als ich mir überhaupt erträumen hätte können!!!!
Der Beginn der Zeremonie ist immer relativ ähnlich, bis jeder sein erstes Glas Ayahuasca getrunken hat.
Nach dem ersten „Glas“ musste ich gefühlt nur 10-15 Minuten warten um die ersten Effekte von Ayahuasca zu spüren.
Ich habe kleine Insekten und Käfer gesehen, viele grüne Blätter und Pflanzen und immer wieder habe ich die Insekten auf einen Schlag wie durch ein Mikroskop gesehen, mit jedem kleinen Detail.
Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich von vielen angeschaut und beobachtet wurde, aber es gab mir das Gefühl als wäre ich komplett sicher.
Die Insekten wollten mir nichts tun, sie wollten mich nur ab und zu beobachten.
Meine Frage auf die ich mich festgelegt habe, lautete am Ende:
„Was ist der beste Weg um finanzielle Freiheit zu erlangen?“
Und jedes mal, wenn ich versucht habe mich auf diese Frage zu konzentrieren, waren alle Effekte von Ayahuasca auf einen Schlag weg, als wären sie nie da gewesen.
Die Effekte kamen aber zurück, sobald ich mich nicht mehr zu arg auf die Frage konzentrierte.
Das passierte mir ca. 4 mal während des ersten „Glases“. Nach dem 4. mal waren die Effekte des Ayahuasca’s für eine ganze Weile verschwunden und ich musste gefühlt ca. 20-30 Minuten warten, um das zweite „Glas“ Ayahuasca zu erhalten.
Es fühlte sich an, als wäre es weder der richtige Zeitpunkt noch die richtige Frage für diese Zeremonie. Nur ein Gefühl, nichts weiter.
Als es dann für das zweite „Glas“ Zeit wurde, war ich sehr froh, das der Shamane Niño seine Meinung von einem halben „Glas“ auf ein volles Glas geändert hat.
Ich kann nicht genau sagen warum, da ich ziemliche Probleme hatte das zweite Glas trinken zu können ohne mich an Ort und stelle zu übergeben, aber es fühlte sich richtig an!
Nachdem jeder der wollte sein zweites Glas getrunken hatte, ging es nicht lange, bis Ayahuasca zurück war.
Ich versuchte mich noch einmal auf meine ursprüngliche Frage nach finanzieller Freiheit zurück zu kehren, jedoch war das völlig zwecklos, da mir Ayahuasca mit voller Kraft und Energie die Natur zu Füßen legte.
Es war alles grün, der ganze Dschungel lebte und bewegte sich. Große grüne Wurzeln schlangen sich wild überall durch den Dschungel und Tiere lebten überall!
Jedes Tier, das man sich nur vorstellen kann.
Tiere des Dschungels, den weiten Steppen Afrikas, Australiens und jedes andere Lebewesen waren dort versammelt. Blüten, eine farbiger als die andere!
Und Ayahuasca war die Königin von allem. Sie hat alles miteinander verbunden. Jeder hat zu ihr aufgeschaut.
Das ging eine ganze Weile so und ich konnte nicht genug davon bekommen.
Jedes Lebewesen war in kompletter Harmonie und es schien als gäbe es keine Einflüsse von außen. Nichts hat die Harmonie im geringsten gestört.
Während der gesamten Zeremonie habe ich mich ununterbrochen und komplett unkontrolliert bewegt. Ich habe mich gestreckt, gekrümmt, gedreht, gedehnt und meine Finger haben gemacht was sie wollten.
Ich spürte so viel Energie in meinem Körper, das es schlicht und einfach nicht möglich war ruhig zu liegen.
Manchmal beruhigte sich die Energie etwas, so dass ich für einen Moment ruhig liegen konnte, bevor sich der nächste Energieschub anbahnte und wieder unkontrollierte Bewegungen auslöste.

Als es dann Zeit wurde, das erste mal auf die Toilette zu gehen, hat sich Ayahuasca respektvoll zurück gezogen, um mich beim Toilettengang nicht abzulenken.
Sie ließ mich zwar schwankend zur Toilette laufen, jedoch ohne großartig Halluzinationen zu haben. Dies machte es überraschend angenehm und komfortabel auf die Toilette zu gehen.
Von dem Zeitpunkt als ich mich mit meiner Stirnlampe auf den Weg zur Toilette machte, bis ich wieder auf meine Matratze zurück kehrte, habe ich immer versucht so leise und unauffällig zu sein wie nur möglich.
Nur um die anderen nicht zu stören oder zu belästigen. So wie ich es eigentlich in meinem Leben immer schon gemacht habe.
Ich wollte nie jemanden mit meinen Problemen belasten und war immer am wohl der anderen interessiert, bevor meinem.
Ich dachte immer, was ich will oder gerne machen würde, kam immer nachdem was andere von mir wollten und erwarteten.
Deswegen hat es mich sehr überrascht, dass Ayahuasca ausgerechnet mich ausgewählt hat um mit mir zu reden.
Zuerst hat sie sich mir vorgestellt (deshalb weiß ich das „es“ ein weiblicher Spirit ist).
Und als nächstes kam etwas vollkommen unerwartetes… Sie hat sich bei MIR(!) bedankt, das ich den weiten Weg von Deutschland gekommen bin um sie zu treffen.
Sie fühlte sich sehr geehrt und geschmeichelt.
In diesem Moment wurde mir richtig warm ums Herz und ich fühlte mich sehr wertgeschätzt.
Es tat richtig gut von einer „höheren Lebensform“ so wert geschätzt zu werden.
Das Gefühl so arg wertgeschätzt zu werden war etwas, das mir sehr lange gefehlt hat.
Ganz einfach weil es mir scheint, als würde niemand meinen Lebensweg wirklich verstehen oder akzeptieren wollen.
Das Gefühl war überwältigend!
Dann hat Sie mir erlaubt „aufzusteigen“ um mit Ihr eine Unterhaltung auf Augenhöhe zu führen, an Ihrer Seite, als Equals.
Im Hintergrund konnte ich das singen des Shamanen hören, Retreat Teilnehmer die sich übergeben mussten, auf die Toilette gingen, gelacht, geschriehen und geweint haben.
Ayahuasca erklärte mir währenddessen, das jeder Teilnehmer, der Ihr vertrauen schenkt genau das bekommt, was er genau in diesem Augenblick braucht.
Sie hilft jedem, der den weiten Weg kommt um sie aufzusuchen.
Alles was Sie braucht von einem, ist das vertrauen das Ayahuasca weiß, was gut für einen ist.
Und ich glaubte ihr jedes einzelne Wort.
Jedem, der die richtigen Gründe hat sie aufzusuchen, wird Sie helfen.
Jedoch mit den falschen Gründen, oder wenn sie mit Drogen verglichen wird (was sie gar nicht mag), wird sie etwas sauer und lässt das einen gegebenenfalls auch ordentlich spüren.
Sie existiert um zu heilen und vereinen und nicht für einen wilden Drogenritt!
Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen!
Als Grund auf die Frage, warum man sich von ihr übergeben muss und Durchfall bekommt, hat sie mir gesagt:
„Das ist der Preis, den sie verlangt. Es macht keinen Unterschied ob früher oder später, aber irgendwann muss jeder bezahlen.
Alles hat seinen Preis… das ist ihr Preis und es gibt keine Ausnahmen.
Alles hat seinen Preis und jeder begleicht seine Schulden irgendwie.“
Jedes mal wenn es Zeit wurde aufs Klo zu gehen, hat sie mich daran erinnert, dass es jetzt Zeit wird um zu bezahlen.
Sie hat sich dafür immer respektvoll zurück gezogen (visuell) aber hat weiter mit mir geredet.
Ich wurde von ihr daran erinnert, dass jeder irgendwann an der Reihe ist und das es jetzt Zeit ist meine Rechnung zu begleichen.
Ich solle mich nicht schämen, es ist wie es ist und es ist auch gut so wie es ist.
Also machte ich mich auf den Weg zur Toilette und habe mich von Ayahuasca bringen/begleiten lassen.
Als ich dann in der Toilette war und sah, dass die Toilette voll geschissen war und die Spülung nicht mehr funktioniert hat (was keine Halluzination war, ich mir aber nicht sicher war), sah ich plötzlich erbrochenes an allen Wänden und an der Türe, an meinen Händen und meinen Klamotten (was Halluzinationen waren, ich mir aber nicht sicher war), hat mir Ayahuasca wieder erklärt, dass das alles Teil des Prozesses ist und es Zeit wird zu bezahlen.
Da ich aber nicht wirklich wollte, fusionierte sich Ayahuasca sanft mit meinem Körper, putzte den Toilettensitz so gut es ging und setzte mich genau im richtigen Moment auf die Toilette.
Dann explodierte mein Hintern mit Donner und Grollen und ich hatte plötzlich einen Vulkanausbruch, der die Dinosaurier auslöschte, vor meinen Augen und gleich danach überkam mich ein richtiges Glücksgefühl.
Ayahuasca erinnerte mich anschließend daran, das es gar nicht so schlimm war, als ich es mir vorgestellt hatte und das meine Schulden nun beglichen sind.
Als ich wieder auf meiner Matratze war, hat sich mir Ayahuasca in Form eines weißen, sehr seltenen Tigers (weiblich) mit etwas lila Glitzer in den schwarzen Streifen und sehr blauen Augen (Leuchtend hellblau/Husky-augen blau) gezeigt.
Und als sie mir zugeflüstert hat, das sie sich normalerweise nie in dieser Gestalt zeigt, nur heute, weil es eine sehr spezielle Nacht ist aber trotzdem nur ich sie so zu sehen bekomme, wurde das zu unserem eigenen kleinen Geheimnis und ich versprach ihr, ihre wahre Form keinem anderen Spirit zu verraten.
Daraufhin verschwand Sie Rückwärts laufend in der dunklen Nacht.
Ungefähr 10 Sekunden nachdem Ayahuasca in der dunklen Nacht verschwand, zeigte sich mir Pacha Mama (Mutter Natur) und stellte sich mir vor.
Sie erzählte mir, dass sie (offensichtlich auch weiblich) alles Leben auf der Erde kreiert und erschaffen hat, das alles was auf der Erde existiert miteinander verbunden ist und von der gleichen Energiequelle (Mutter Natur) stammt.
Sie liebt jedes kleine bisschen auf dieser Erde, ganz egal ob Menschen, Tiere, Pflanzen, Gegenstände, Stürme oder was auch immer.
Alles hat einen Grund hier auf unserem Planeten zu sein, auch wenn man manche Sachen nicht gleich auf Anhieb versteht.
Und dann hat sie mir erklärt, das alles einen Anfang und ein Ende hat, auch wenn es manchmal schwer ist zu verstehen oder zu akzeptieren.
Ein Anfang und ein Ende hat das Leben, eine Reise, eine Beziehung, eine Karriere, den Bau eines Hauses, das Leben auf unserem Planeten, sogar für Mutter Natur gab es einen Anfang und wird es ein Ende geben.
Manches endet schneller als das andere, aber sicher ist, das alles irgendwann endet.
Aber deshalb sollte man nie den Kopf in den Sand stecken und aufhören zu genießen und bewundern, jedes Ende bietet auch immer einen neuen Anfang.
Man muss nur die Augen, bzw. die Sinne offen halten um neue Anfänge auch erkennen und wertschätzen zu können.
Dann sah ich ein riesiges überirdisches grünes Wurzelgeflecht, dass sich mitten im Dschungel, im Herz von Mutter Natur aufbaute und sanft wie die Wasseroberfläche im Ozean bewegte.
Auf den Wurzeln bildeten sich große „Lavablasen“ in Pflanzenform mit Gras überwachsen, die zu schweben schienen. Aber die Blasen waren noch mit den Wurzeln von Mutter Natur verbunden.
Ich flog sehr schnell zu vielen einzelnen Blasen und an jeder Blase sah ich in Zeitlupe Gesichter von der ganzen Familie und Freunde, die ich habe und hatte.
Es machte keinen Unterschied, ob sie noch lebten oder schon gestorben waren.
Jeder war da!
Auch Menschen die ich nicht erwartet habe, oder an die ich sehr lange Zeit nicht mehr gedacht hatte.
Alle lächelten und waren glücklich!
Manche haben mir direkt in die Augen geschaut und manche haben anderen Familienmitglieder aus ihrer Familie lächelnd angeschaut.
Jeder einzelne war mit Mutter Natur verbunden!
Es war überwältigend! Einfach überwältigend!
Dann flog ich weiter zu einer Blase, die mich sehr berührte:
Diese Blase zeigte mich, Sanja und unser ungeborenes, gestorbenes Baby, welches es nicht sehr weit ins Leben geschafft hat.
Ich hatte Sanja fest im Arm und Sie mich.
Wir verschmolzen fast zu einem Wesen, so fest hatten wir uns umschlungen.
Wir sahen uns lächelnd in die Augen.
Ich sah auch die Leidenschaft und Zuneigung welche fast zu unserem gemeinsamen Kind führte.
Der Embryo unseres ungeborenen Kindes war direkt unter uns begraben, jedoch haben wir nicht getrauert.
Wir haben uns bei Ihm bedankt, auch wenn er nicht lange unter uns geweilt hat.
Mutter Natur hat mich immer wieder daran erinnert, das alles einen Anfang und ein Ende hat, auch wenn es manchmal viel zu früh zu Ende geht.
Erinnere und Ehre die geteilte gemeinsame Zeit und vergesse niemals das erlebte.
Deshalb hat mich Mutter Natur auch an das Tattoo erinnert, das ich mir stechen lassen will, um mich für den Rest meines Lebens an unser ungeborenes Kind und an die wunderschöne gemeinsame Zeit mit Sanja erinnere.
Ich sollte keinen Tag länger warten als nötig, um das Tattoo stechen zu lassen.
Verschwende nicht noch mehr Zeit um damit zu warten!
Das werde ich mir zu Herzen nehmen und bei der nächsten Gelegenheit stechen lassen.
Mutter Natur hat mir ebenfalls verraten, was das einzige ist, das jedes lebende Wesen wirklich sucht.
Wärme, Geborgenheit und die Hoffnung einen Partner für den Rest des Lebens zu finden, wie es schon in der Steinzeit gewesen ist.
In der heutigen Zeit ist es nur um einiges schwieriger, weil jeder alles haben will und viel zu hohe Ansprüche hat.
Und die Technologie der heutigen Zeit macht es nicht gerade einfacher einen passenden Partner zu finden. Wenn überhaupt, macht es alles nur noch schwieriger.
Aber jeder sucht nach einem passenden Partner!
Anschließend hat mir Mutter Natur die komplette Geschichte, Ihre Geschichte, unseres Planeten gezeigt.
Von der Geburt von Mutter Natur (Big Bang) bis zum heutigen Stand.
Nach dem Big Bang war sie geboren und ich konnte Ihren Herzschlag verdeckt unter der glühend heißen Stein- und Lavaschicht sehen.
Als Sie dann abgekühlt war und Ozeane und Pflanzen wuchsen, konnte man nach und nach sehen, wie Sie zu atmen angefangen hat (ausdehnen und zusammen ziehen).
Mit jedem Atemzug steigerte sich die Energie/Kraft von Mutter Natur, welche sich über dem ganzen Planeten ausdehnte.
Mit der Zeit wurde sie auch intelligenter.
Jeden Tag lernte Sie etwas neues und ließ das Leben förmlich aus dem Boden sprießen.
Immer wieder löschte Sie nahezu alles Leben auf der Erde aus, weil es an der Zeit war neue Pfade und Wege einzuschlagen.
Deswegen hatten wir mehrmals Eiszeiten und Vulkanausbrüche, die u.a. zu der Auslöschung der Dinosaurier führte, um den Weg für die Zeit der Säugetiere frei räumen zu können.
Das hat sie mir alles gezeigt, ohne irgend etwas vertuschen zu wollen.
Nichts als die nackte Wahrheit.
Auch habe ich im Schnellverlauf die Verschiebung der tektonischen Platten unserer Kontinente gesehen, wie sich Affen über Zeit zu „intelligenten“ Menschen entwickelten, wie die Familie der Sapiens immer schon nach einem geeigneten Partner gesucht haben, die starken und intelligenten überlebt haben und die schwachen und dummen irgendwann ausstarben.
Evolution schreitet ohne Pause voran. Immer vorwärts, niemals zurück.
Das wird immer so sein, ob es einem gefällt oder nicht.
Ich habe gesehen, wie kleine Stämme Häuser bauten die langsam zu Städten und dann zu Mega-Cities heranwuchsen.
Und Mutter Natur hat alles mit Spannung, Interesse und Bewunderung mitangesehen.
Sie sieht und beobachtet alles und jeden zu jeder Zeit. Man ist nie alleine.
Das sollte man nie vergessen!
Sie ist überall, egal in welchem Gegenstand. Sie steckt in allem, auch das von Menschenhand erschaffene, weil alles von unserem schönen Planeten entnommen wird, somit von Mutter Natur.
Sie liebt die Welt wie sie ist, auch wenn die Menschheit Sie öffter schlechter behandelt als gut.
Das ist das Leben, es ist nicht immer nur wunderschön und Sonnenschein.
Manchmal ist es auch schmerzhaft und bedrückend.
Auch Mutter Natur ist davon nicht ausgeschlossen.
Sie weiß das ganz genau!
Als es dann dem Ende zu ging, habe ich sogar von Mutter Natur höchstpersönlich eine indirekte Antwort auf meine Anfangs gestellte Frage nach finanzieller Freiheit erhalten, welche lautet:
Erinnere dich immer daran, das du in allem eine Wahl hast.
Du hast die Freiheit dein Leben so zu gestalten wie auch immer du willst.
Du kannst alles selbst entscheiden, dein ganzes Leben liegt in deiner Hand.
Und wenn du nicht glücklich bist, bist du ganz alleine dafür verantwortlich und niemand anderes ist daran Schuld.
DU triffst die Entscheidungen in deinem Leben, niemand anderes.
Wenn du nicht glücklich bist, dann ändere das, was dich unglücklich macht.
Du musst jede noch so kleine Entscheidung treffen!
Das kann dir niemand abnehmen!
Für was auch immer ich mich entscheide, Mutter Natur kann alles akzeptieren und Sie wird mir mit großem Interesse dabei zu sehen.
Aber Sie wäre natürlich sehr froh darüber, wenn ich mich für etwas Natur verbundenes entscheiden würde, um Menschen zu zeigen, was Mutter Natur alles zu bieten hat.
Menschen vergessen immer mehr, das Sie existiert und wie schön und zärtlich Sie sein kann.
Mutter Natur ist sehr Geduldig, es muss nicht sofort sein, aber es wäre sehr schön in der Zukunft!
Ganz am Ende hat Mutter Natur mir noch verraten, das Ayahuasca Ihre rechte Hand ist (deshalb ist auch Ayahuasca weiblich), um auf einem direkten Weg mit den Menschen kommunizieren zu können und um ein Portal zu Mutter Natur aufzubauen, wenn es die Situation verlangt.
Ich sollte niemals vergessen was mir Ayahuasca und Mutter Natur heute Nacht gezeigt und beigebracht haben.
Ich sollte auch das Wissen und die Möglichkeiten, die Ayahuasca bietet verbreiten.
Auch, das Ayahuasca alles heilen kann, bzw. eine immense Kraft/Energie zum heilen besitzt.
Ich solle Menschen von Ayahuasca berichten, die noch nie etwas von Ihr gehört haben.
Was ich auf jeden Fall machen werde.
Jeder sollte die Chance haben Ayahuasca kennen zu lernen.
Als die Vision am „ausklingen“ war, brannte sich mir ein Bild, bzw. ein Zeichen in mein Gedächtnis, das ich mir laut Ayahuasca und Mutter Natur als Tattoo stechen lassen soll, um Menschen an die beiden zu erinnern, auch wenn ich mal nicht daran denken sollte.
Um Menschen neugierig zu machen, damit Sie von selbst danach fragen können, wenn sie wollen.

Weitere Erkenntnisse und Anmerkungen von der heutigen Zeremonie:
Der Grund, warum ich mich während der Zeremonie die ganze Zeit über bewegt habe, war, weil ich eine Raupe war, die bereit war zum Schmetterling zu werden.
Aber ich konnte einfach nicht aus dem Kokon ausbrechen, weil die Zeit noch nicht reif war.
Jedoch ist die Zeit sehr bald schon reif.
Ich war schon vollständig verwandelt und transformiert.
Ich musste nur noch die dünne Schale oder Haut aufbrechen.
Die Zeremonie letzte Nacht dauerte über 6h und nachdem Sie vorbei war, war ich so dermaßen geflashed, dass ich eine ganze Weile gegrinst habe und nicht sprechen konnte, bis ich das erfahrene ein bisschen verarbeitet hatte.
Ich ging auch relativ schnell zurück zum Bungalow, habe meine restlichen Rechnungen in Form von Durchfall beglichen und ins Bett gegangen.
Ach ja, immer wieder habe ich tief unten an einem sehr dunklen Ort in meinem Körper einen großen Drachen lauern sehen, der nur auf den Tag wartet, an dem ich ihn frei lasse, damit er Zerstörung verursachen kann.
Hoffentlich kommt der Tag noch lange nicht.
Jeder Mensch hat einen Drachen in sich.
Ob dieser ausbricht oder nicht kommt darauf an wie gut man Ihn kontrollieren kann.
Und noch etwas… du kannst alles schaffen was du in deinem Leben erreichen willst.
Es ist nicht wichtig, ob irgend jemand anders an deinen Traum glaubt!
So lange du daran glaubst und alles dafür tust, deinen Traum zu verwirklichen, kannst du diesen auch erreichen. Ganz egal was andere dazu meinen.
Auch wenn du an Bigfoot oder das Monster von Loch Ness und anderen Fabelwesen glaubst, ist das dein recht.
Niemand hat je einen Beweis gegen die Existenz der Fabelwesen gefunden und Menschen wissen bei weitem weniger als sie glauben.
Heute habe ich wieder den ganzen Tag mit essen und schreiben verbracht, um meine Erfahrung nie wieder zu vergessen.
Morgen Nacht ist unsere letzte Ayahuasca Zeremonie… etwas schade, aber alles hat einen Anfang und ein Ende! 😉

Dies ist der vierte Teil meiner Tagebucheinträge vom Ayahuasca-Retreat in Bolivien.
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